Es gibt dazu zahlreiche Beispiele, insbesondere aus dem englischsprachigen Raum. Viele Straßenbauverwaltungen nutzen für das „Road Asset Management“ eigene aus den Normen abgeleitete Guidelines, in denen die für das Management erforderlichen Elemente, im Wesentlichen die Prozesse, Verfahren und Kennzahlen dokumentiert sind. Dieses umfasst den gesamten Kreislauf von der Anforderungs- bzw. Bedarfsanalyse über die Strategie- und Zieldefinition, das Bedarfsmanagement, das Risikomanagement, die Betrachtung der Lebenszyklen, die Finanzplanung, die Planung der Bauprogramme, das Informationsmanagement und die Erfolgskontrolle.

Derzeit profitieren von diesen Vorteilen insbesondere das Erhaltungsmanagement der Straßen. Im Gegensatz zu den benachbarten Fachdisziplinen existieren hier bereits praxisbewährte Teilprozesse und Verfahren - u.a. für das Monitoring (Zustandserfassung und Bewertung - ZEB), die Betrachtung der Lebenszyklen (Pavement Management System - PMS) und die Erhaltungsplanung (EP). Die Einführung eines Asset Management Systems ist daher mit vergleichsweise geringem Aufwand realisierbar.

 

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